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Nokia 5100 Produkt-Support - Glossar

A-G  H-N  O-Z  

Akku
Die Stromquelle für ein drahtloses Telefon. In Mobiltelefonen und Kommunikationsgeräten werden wiederaufladbare Akkus wie beispielsweise Nickel-Kadmium-, Nickelmetallhydrid- und Lithiumion-Akkus verwendet.

AMR
AMR steht für Adaptive Multi Rate. Ein Dateiformat für die Soundcodierung, das speziell für die effiziente Komprimierung von Sprachfrequenzen eingesetzt wird.

Aufgabenliste
Mit dieser Funktion können Sie Aufgabennotizen erstellen, diesen eine Priorität zuweisen und sie bearbeiten.

Bild-Editor
Mit dem Bild-Editor können Sie Bildmitteilungen und Clipart-Bilder erstellen, bearbeiten und speichern sowie bereits auf dem Mobiltelefon verfügbare Bilder bearbeiten. Sie können auch Bilder über das Menü "Bildmitteilungen" aufrufen und deren Text bearbeiten.

Bildschirmschoner
Ein Bildschirmschoner ist ein Bild, das in der Ausgangsanzeige auf dem Display des Mobiltelefons erscheint. Sie können jede beliebige Bildmitteilung als Bildschirmschoner verwenden. Sie können aber auch Bilder von der Website des Club Nokia herunterladen oder auf dieser Website kreieren. Einige Mobiltelefone unterstützen sogar animierte Bildschirmschoner (z. B. Nokia 3330) und 3D-Bildschirmschoner (Nokia 3410).

Countdown
Das Mobiltelefon verfügt über einen integrierten Zähler, mit dem Sie das Mobiltelefon so einstellen können, dass nach einem bestimmten Zeitraum ein Signalton ausgegeben wird. Der Countdown-Zähler besteht aus zwei separaten Zählern: einem gewöhnlichen Zähler und einem Intervallzähler. Die Zählereinrichtung umfasst zwei Einheiten: Stunden und Minuten.

CSD
CSD steht für Circuit Switched Data: Daten, die über einen dedizierten (obwohl in der Regel virtuellen) Kanal übertragen werden. Die Zieladresse wird durch die ausgewählte (virtuelle) Verbindung implizit definiert.

Datendienste
Die Fähigkeit, mit einem Mobiltelefon oder Kommunikationsgerät auf Dienste wie E-Mail, Fax und SMS-Mitteilungen zuzugreifen.

Diensteanbieter
Ein Telekommunikationsunternehmen, das seinen Nutzern Telekommunikationsdienste bereitstellt. Es kann, muss aber nicht, dasselbe Unternehmen sein, das auch die Funkmasten bereitstellt.

Dienstvereinbarung
Ein Geschäftsvertrag oder eine Vereinbarung mit den vom Mobilfunk-Diensteanbieter bereitgestellten Diensten einschließlich der jeweiligen Kosten. Dienstvereinbarungen enthalten meist eine monatliche Grundgebühr (mit der darin enthaltenen Anzahl von Minuten) und die Gebühren pro Minute, die über dem monatlichen Maximum liegen. (Manchmal als Gebührenplan bezeichnet).

Drahtlos
Ohne Kabel. Kommunikation ohne physische Verbindungen zwischen Sender und Empfänger. Sie verwendet das Funkfrequenzspektrum (Frequenzbänder) sowie Hardware, Software und Techniken, um Informationen zu übertragen.

EGSM
EGSM steht für Enhanced GSM. Die Betriebsfrequenz von EGSM erweitert das 900 MHz-Band um 10 MHz in Richtung niedrigerer Frequenzen. Sowohl das Mobiltelefon als auch das Netz müssen diese Funktion unterstützen.

Gemeinsamer Speicher
Bei einigen Mobiltelefonen kann das Verzeichnis bis zu 500 Namen mit 3 Telefonnummern und einem kurzen Text enthalten. Maximal können fünf Nummern und vier Textelemente unter einem Namen gespeichert werden. Dadurch verringert sich jedoch die Gesamtanzahl der Einträge entsprechend. Gleichermaßen können mehr Namen gespeichert werden, wenn nicht alle Telefonnummern oder Textelemente ausgefüllt werden. Beachten Sie, dass mehrere Funktionen (z. B. Kalender, SMS, Verzeichnis) den dynamischen Speicher gemeinsam nutzen. Dadurch kann es vorkommen, dass für die anderen Funktionen kein Speicherplatz mehr verfügbar ist, wenn eine Funktion bereits die gesamte Kapazität benötigt.

GPRS
GPRS steht für General Packet Radio Service. Mit GPRS können Sie jederzeit online sein. Sie können ständig mit Datennetzen verbunden sein und Ihre bevorzugten Informations- und Unterhaltungsdienste nutzen. Zusätzlich bietet GPRS sofortige Übertragung und höheren Datendurchsatz als zuvor, so dass der Informationsabruf einfacher und bequemer ist. GPRS wird zunächst hauptsächlich als Träger für WAP-Dienste verwendet. Bei der GPRS-Technik werden die Daten in "Paketen" versandt, genau richtig für die sporadische Eigenschaft von Datenanwendungen. GPRS kann auch als Träger für PC-Anwendungen genutzt werden, wie es auch bei CSD und HSCSD der Fall ist.

GSM
Die digitale Übertragungstechnik Global System for Mobile Communications (Globales System für die mobile Kommunikation) oder GSM ist in Europa weit verbreitet und wird in Nordamerika für PCS unterstützt. In den USA nutzt GSM die Frequenz von 1900 MHz. In Europa verwendet GSM 900 MHz und 1800 MHz.

HSCSD
HSCSD steht für High Speed Circuit Switched Data. Die wichtigste Eigenschaft dieser Technik ist die höhere Geschwindigkeit. Auf diese Weise werden Verbindungszeiten verkürzt und die Verwendung von aktuellen Anwendungen wird einfacher und schneller. Datenverbindungen können bis zu viermal schneller sein als zuvor, d. h., Anwendungen wie mobile Navigationsdienste, die Straßenkarten und Grafiken nutzen, werden attraktiver. Da HSCSD "durchgeschaltet" (circuit switched) ist, eignet es sich mehr für Anwendungen wie Videokonferenzen und Multimedia als für Anwendungen, die Daten in Blöcken versenden, wie beispielsweise E-Mail. HSCSD ermöglicht die Funkübertragung von Daten über GSM-Netze mit einer Geschwindigkeit von 43,2 kBit/s. Diese Geschwindigkeit ist vergleichbar mit den Übertragungsraten heute herkömmlicher Modems über feste Telefonnetze.

Infrarot (IR)
Infrarot
In Ihr Nokia 5100 ist ein Infrarotanschluss integriert. Dieser Anschluss kann zum Übertragen von Daten auf ein anderes Gerät mit Infrarotanschluss genutzt werden, ohne dass die beiden Geräte mit einem Kabel miteinander verbunden werden müssen. Wenn Sie Ihr Mobiltelefon zum Senden von Computerdaten, Synchronisieren der Kontakte in Ihrem Mobiltelefon oder zum Austauschen von Ruftönen mit einem anderen Infrarot-Benutzer verwenden möchten, bietet Ihnen der Infrarotanschluss große Vorteile.

Infrarot-Schnittstelle
Diese Schnittstelle verwendet das Netzkonzept IrDA (Infrared Data Association) als Standard für die optische Übertragung zwischen Computern und Mobiltelefonen. Um z. B. das Verzeichnis auf Ihrem IrDA-fähigen Computer zu aktualisieren, richten Sie die Infrarotanschlüsse der beiden Geräte zueinander aus und übertragen die Daten vom Mobiltelefon auf den Computer. Hierbei handelt es sich um eine kabellose, optische Übertragung, für die Sie weder ein Kabel und noch zusätzliche Software benötigen.

Integriertes Freisprechen
Mit dieser Funktion können Sie ein Funktelefon verwenden, ohne dass Sie es in die Hand nehmen oder an das Ohr halten müssen.

IP-Adresse
IP-Adresse steht für Internet Protocol address. Eine eindeutige Ziffernfolge, die einen Computer im Internet identifiziert. Die Adresse wird als durch Punkte getrennte Zifferngruppen angegeben. Beispiel: 123.456.789.012.

Java™-Technik
Java™ ist eine Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wurde. Einige Versionen von Java™ werden wahrscheinlich für den Aufbau von Funkdiensten eingesetzt werden.

LCD-Anzeige
LCD-Anzeigen (Liquid Crystal Display) haben einen geringen Stromverbrauch und sind meist leicht lesbar. LCD-Anzeigen entstehen durch Versiegeln einer flüssigen Verbindung zwischen zwei Glaselementen und/oder einem Filter. Die Anzeige verfügt über Hunderte oder Tausende Punkte, die geladen oder ungeladen sind, wodurch sie das Licht reflektieren oder nicht und somit Buchstaben, Zeichen und Zahlen bilden. Hinter einigen LCD-Anzeigen befindet sich eine Leuchtplatte. Sie werden daher als "hintergrundbeleuchtet" bezeichnet.

Lesezeichen
Ein Lesezeichen besteht aus einer Internet-Adresse (unverzichtbar), dem Namen des Lesezeichens, dem WAP-Zugangspunkt und - wenn für den Dienst erforderlich - aus einem Benutzernamen und einem Kennwort.

Li-Ion
Bezeichnet einen Akkutyp, den Lithium-Ion-Akku, der zur Stromversorgung drahtloser Kommunikationsgeräte verwendet wird. Li-Ion-Akkus sind leichter als frühere Akkutypen, haben eine relativ lange Lebensdauer und weisen in der Regel keinen Memory-Effekt auf.

Mehrstimmige/polyphone Ruftöne
Polyphone Ruftöne bestehen aus mehreren Klangkomponenten, die gleichzeitig wie eine richtige Melodie mehrstimmig/polyphon über einen Lautsprecher wiedergegeben werden.

MIDI
MIDI steht für Musical Instrument Digital Interface. Ein Kommunikationsprotokoll, das ursprünglich für den Datenaustausch zwischen Synthesizern und zwischen Computern und Synthesizern entwickelt wurde.

MIME
MIME steht für Multipurpose Internet Mail Extensions. Java™-Anwendungen, mehrstimmige/polyphone Töne (MIDI), einstimmige/monophone Ruftöne und Betreiberlogos können als geschlossene Inhaltstypen definiert werden. Dabei wird jedem Inhaltstyp sein eigener MIME-Typ zugeordnet. Wenn eine empfangene MMS-Mitteilung beispielsweise einen beliebigen geschlossenen Inhaltstyp enthält, kann die Mitteilung nicht mit der Nokia PC Suite an ein anderes Mobiltelefon oder einen Computer weitergeleitet werden.

Mitteilungen
Das Verwenden verschiedener Produkte, Dienste und Techniken zum Übertragen von Mitteilungen von einer Person zu einer anderen oder von einem Gerät zu einem anderen, beispielsweise herkömmliches numerisches oder alphanumerisches Paging, E-Mail oder Kurzmitteilungen (SMS) an drahtlose Geräte.

MMS
MMS ist ein neuer Standard, der für die Nutzung in modernen Mobiltelefonen definiert wurde. Der Multimedia Messaging Service (MMS) ermöglicht die nicht in Echtzeit ablaufende Übertragung verschiedener Arten von Multimedia-Inhalten wie z. B. Bildern, Klängen und Videoclips.

Modem Setup
Modem Setup ist ein mit den Mobiltelefonen von Nokia kompatibles Software-Paket. Nach der Installation von Modem Setup auf Ihrem kompatiblen PC können Sie per IrDA oder über eine Bluetooth-Verbindung auf das Internet zugreifen. Außerdem können Sie auf Ihrem Computer komfortabel die Einstellungen für die Datenübertragungsgeschwindigkeit und die HSCSD- und GPRS-Einstellungen konfigurieren. So ist es möglich, die Datenübertragungsgeschwindigkeit in HSCSD-Netzen beim Senden und Empfangen von E-Mails von 14,4 kBit/s auf bis zu 28,8 kBit/s und beim Herunterladen von Internetseiten auf bis zu 43,2 kBit/s zu erhöhen. Sie können die Modem Setup-Software von der Website Ihres Mobiltelefons (z. B. www.nokia.com/support/phones/5100) im Abschnitt Produkt-Support herunterladen.

Netz
In der Funktelefon-Branche ist ein Netz die Infrastruktur, welche die Übertragung drahtloser Signale ermöglicht. Ein Netz verbindet einzelne Elemente und ermöglicht die gemeinsame Verwendung von Ressourcen.

OTA
OTA steht für "Over-The-Air". Sie können z. B. Lesezeichen oder WAP-Einstellungen als intelligente Mitteilungen "Over-The-Air" senden oder empfangen (wobei SMS als Übertragungsmedium verwendet wird).

PC Suite
Die Nokia PC Suite ist ein mit Ihrem Nokia Mobiltelefon kompatibles PC-Software-Paket. Sie bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur schnellen und einfachen Verwaltung Ihres Mobiltelefons am Computer. So können Sie mit der PC Suite die Einstellungen Ihres Mobiltelefons, Kontakte und Daten verwalten, Kalendereinträge, Aufgabenlisten und Kontakte zwischen dem Mobiltelefon und einem kompatiblen Computer synchronisieren sowie die WAP-Zugangspunkte und Lesezeichen des Mobiltelefons verwalten. Darüber hinaus können Sie Ihre eigenen Ruftöne, Betreiberlogos, CLI-Symbole und Bildmitteilungen für Ihr Nokia Mobiltelefon auf dem PC erstellen. Sie können die PC Suite kostenfrei von der Website Ihres Mobiltelefons (z. B. www.nokia.com/support/phones/5100) im Abschnitt Produkt-Support herunterladen.

PIN-Code
PIN steht für Personal Identification Number (Persönliche Identifikationsnummer). Bei drahtlosen Geräten ist die PIN ein Code, der zusammen mit einer SIM-Karte verwendet wird, um einen Anruf oder eine Datenübertragung durchzuführen.

Pop-Port™
Die Pop-Port™-Schnittstelle ermöglicht die deutliche Erweiterung der Auswahl an kompatiblem Zubehör und eine bessere Steuerung des Nokia Mobiltelefons. Sie wurde speziell für das mobile Umfeld entwickelt und unterstützt fortschrittliche Funktionen. So können z. B. eine Kamera und ein Stereo-Headset über das Menü Ihres Mobiltelefons gesteuert werden.

Pop-Port™-Schnittstellenanschluss
Die Pop-Port™-Schnittstelle wird integraler Bestandteil der künftigen Nokia Mobiltelefone sein. Sie wurde speziell für das mobile Umfeld entwickelt und unterstützt fortschrittliche Funktionen wie digitale Zubehöridentifikation, Audioverbindungen in Stereo oder schnelle Datenverbindungen.

PUSH-Dienstmeldungsanzeige
Sie können eine Dienstnachricht (gepushte Nachricht) mit einer kurzen Kopfzeile empfangen und eine Verbindung zu einem bestimmten WAP-Dienst herstellen. Sie können diesen Dienst ein- oder ausschalten.

Roaming
Unter Roaming wird das Telefonieren mit dem eigenen Mobiltelefon in einer Funkzelle verstanden, die nicht von Ihrem Diensteanbieter betrieben wird. Roaming-Verträge zwischen Diensteanbietern erweitern die geografischen Möglichkeiten für den Einsatz von Mobiltelefonen. Diensteanbieter berechnen für gewöhnlich eine höhere Gebühr pro Minute für Anrufe, die außerhalb des eigenen Funknetzes getätigt werden.

Sicherheitscode
Eine Nummer, die unbefugte oder irrtümliche Änderungen der in drahtlosen Telefonen einprogrammierten Daten verhindert. Der Sicherheitscode kann vom Eigentümer des Mobiltelefons zum Ändern des Sperrcodes verwendet werden.

SIM-Karte
SIM steht für Subscriber Identity Module. Hierbei handelt es sich um einen kleinen flachen elektronischen Chip auf einer Plastikkarte. Dieses Modul, das in ein mobiles Gerät eingelegt wird, um den angemeldeten Nutzer zu identifizieren, enthält weitere sicherheitsrelevante Informationen. Die SIM-Karte wird als Teil der mobilen Station angesehen. Sie enthält sicherheitsrelevante Informationen, weitere Anmeldungsinformationen und Algorithmen.

SMS
Der Short Message Service (Kurzmitteilungsdienst) ermöglicht den Benutzern, kurze alphanumerische Mitteilungen (Textmitteilungen) zu senden bzw. zu empfangen.

Sprechzeit
Die Zeitspanne, in der ein drahtloses Gerät Übertragungen durchführt (Telefongespräche, Senden oder Empfangen von Daten), bevor der Akku leer ist. Die Sprechzeit wird in Stunden und Minuten angegeben und ist viel kürzer als die Stand-by-Zeit, da Übertragungen mehr Strom verbrauchen. Aus diesem Grund wird die Stand-by-Zeit durch die Dauer von Telefongesprächen beeinträchtigt. Drahtlose Geräte hängen von der Stromversorgung durch den Akku ab; Akkus entladen sich langsam, müssen aufgeladen und nach einiger Zeit ersetzt werden.

Stand-by-Zeit
Die Stand-by-Zeit umfasst die Zeitdauer, in der ein Mobiltelefon oder Kommunikationsgerät voll aufgeladen, eingeschaltet und bereit für Gespräche oder Datenübertragungen ist. Die Stand-by-Zeit wird durch die Zeitdauer beeinflusst, die das Mobiltelefon für Gespräche verwendet wird, da beim Telefonieren mehr Strom vom Akku benötigt wird als in der reinen Stand-by-Zeit. Drahtlose Geräte hängen von der Stromversorgung durch den Akku ab; Akkus entladen sich langsam, müssen aufgeladen und nach einiger Zeit ersetzt werden.

Stoppuhr
Einige Mobiltelefone sind mit einer Stoppuhr ausgestattet, die z. B. zum Messen von Zeiten für verschiedene sportliche Aktionen verwendet werden kann. Die Stoppuhr misst auf ein Hundertstel einer Sekunde genau. Die Stoppuhr kann eine Zeitdauer von bis zu 10 Stunden aufzeichnen.

Thermometer
Mit der Thermometer-Funktion können Sie die ungefähre Umgebungstemperatur in Celsius und Fahrenheit messen. Die Temperatur wird auf den nächsten ganzen Zahlenwert gerundet. Das Thermometer ist nicht für den professionellen Gebrauch gedacht.

Triband
Die verschiedenen Netzbetreiber für Mobiltelefone arbeiten mit unterschiedlichen Frequenzen. Dadurch benötigen Sie auf Reisen ins Ausland im Allgemeinen ein Mobiltelefon, das mehrere Funkfrequenzbänder unterstützt. Triband-Telefone unterstützen die Frequenzen GSM900, GSM1800 und GSM1900, wodurch sie in Europa, Afrika, Asien und in fast ganz Nordamerika und Australien eingesetzt werden können.

Übertragungsdienste
Diese werden zur Datenübertragung verwendet, z. B. zum Senden von Textmitteilungen oder Zugreifen auf das WAP. Es sind unterschiedliche Übertragungsdienste verfügbar.

WAP
WAP steht für Wireless Application Protocol. Ein offener, globaler Standard für vollständige mobile Lösungen einschließlich der Kommunikation zwischen einem Mobiltelefon und dem Internet. Die WAP-basierte Technik ermöglicht den Entwurf fortgeschrittener, interaktiver mobiler Dienste in Echtzeit, wie z.B. mobiles Banking oder Internet-basierte Nachrichtendienste, die auf digitalen Mobiltelefonen oder anderen mobilen Geräten genutzt werden können.

WCDMA
WCDMA steht für Wideband Code Division Multiple Access. Eine Technik für digitale Breitband-Funkkommunikationen von Internet-, Multimedia-, Video- und anderen kapazitätsfordernden Anwendungen. Sprache, Bilder, Daten und Video werden zunächst in ein digitales Schmalbandsignal konvertiert. Dem Signal wird eine Markierung (Verteilungscode) zugewiesen, um es von Signalen anderer Benutzer zu unterscheiden. WCDMA setzt bei der digitalen Verarbeitung Techniken für variable Raten ein und kann Mehrfachraten-Übertragungen erzielen.

WML
WML steht für Wireless Markup Language, eine Markup-Sprache (wie HTML), die jedoch für Funkverbindungen optimiert wurde.

Zubehör
Eine breite Palette an Zubehör zur Erhöhung der Produktivität drahtloser Telefone einschließlich Zusatzakkus sowie Schnell-, Reise- oder Desktop-Akkuladegeräte, Headsets, KFZ-Einbausätze, Tragetaschen und Gürtelclips.

Zugriffscode
Ihr Mobiltelefon verfügt über bis zu sechs verschiedene Zugriffscodes:
Sicherheitscode (5-stellig): Mit dem Sicherheitscode, der mit dem Mobiltelefon geliefert wird, schützen Sie Ihr Mobiltelefon vor der Nutzung durch Unbefugte. Der werkseitig voreingestellte Code lautet 12345. Halten Sie Ihren neuen Code geheim und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort getrennt vom Mobiltelefon auf.

PIN-Code (4- bis 8-stellig): Der PIN-Code (PIN = Personal Identification Number, persönliche Kennnummer) schützt Ihre SIM-Karte vor unberechtigtem Gebrauch. Der PIN-Code wird normalerweise mit der SIM-Karte geliefert.

PIN2-Code (4- bis 8-stellig): Der PIN2-Code kann mit der SIM-Karte geliefert werden und dient dem Zugriff auf bestimmte Funktionen, z. B. dem Kostenzähler.

PUK- und PUK2-Codes (8-stellig): Der PUK-Code (PUK = Personal Unblocking Key, persönlicher Entsperrcode) wird zum Ändern eines gesperrten PIN-Codes benötigt. Der PUK2-Code ist zum Ändern eines gesperrten PIN2-Codes erforderlich.

Kennwort für die Sperre: Das Kennwort für Sperre wird benötigt, wenn Sie die Funktion "Anrufsperre" verwenden.